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Sonntag, 17. September 2017

Nadel & Faden 2017, Osnabrück

Nun bin ich wieder zu Hause und kann kurz von meinem Messebesuch berichten.
Freitag, 15.09.17 OsnabrückHalle, 9.45 Uhr.
Die Messe heißt ihre Besucher willkommen und die eilen aus allen Himmelsrichtungen herbei...


Manche waren überrascht, dass es Eintrittskarten schon vor der Eröffnung um 10.00 Uhr an einem Seiteneingang zu kaufen gab. Das war eine positive Novität. So war das Gedränge am Eingang komfortabel minimiert. 
Ich besuchte die Messe schon zum 12. Mal. Nach der Renovierung der Halle ist die Messe schöner und angenehmer geworden. Es ist nie langweilig dort. Manche Firmen stellen jedes Jahr aus, manche kommen nach einer einmaligen Teilnahme nie wieder. Die Vielfalt an Produkten ist aber gegeben. Manche Bereiche, wie z.B. Nähen, haben aufgeholt. Es gab viel mehr Jerseys und Walkloden als sonst. Auch Schnitte und fertige Kleidung wurden an mehreren Ständen angeboten. Beim Thema Stricken  und Häkeln konnte ich leider für mich nichts Neues entdecken. Ich wunderte mich ein wenig über das große Angebot von Sticksachen. Die Menge fiel schon auf. Stickt man denn heute wieder so viel? Das hätte ich nicht gedacht. Manche Aussteller durfte ich richtig vermissen, z.B. Studio Ruth Kindla aus Nürnberg mit den tollen Modellen in verkürzten Reihen oder die Fa. Freudenberg Vlieselinen, die in der letzten Zeit mehrere neue Produkte auf den Markt gebracht haben. Die Vorführung der Produkte hätte ich mir gerne angeschaut. Dieses Jahr konnte ich kein Aha- Erlebnis mitnehmen, aber wenigstens ein Exponat habe ich für sehr sehenswert und interessant befunden. Es ist dieses Kopfgewand.


Es verbindet in der Machart Häkeln (Mützenteil in Crocodile Stitch) und Stricken (Rüschen ). Die Zipfel erinnern stark an das Papagena-Tuch. Schade, dass ich die Schönheit nicht von hinten sehen konnte.
Von den ausgestellten Quilts hat mich keiner umgehauen. Wer zu dem einen oder anderen Projekt noch Patchworkstoff brauchte, ist wahrscheinlich fündig geworden. Ich habe mich auch zu zwei Stöffchen hinreißen lassen.
Die Mengen an Wolle brauche ich hier nicht zu erwähnen, es gab alles, was das Herz begehrt. Meine Ausbeute an Wolle ist knapp ausgefallen, aber es ist nicht verwunderlich bei der Menge, die ich in meinem Vorrat habe. Manchmal stelle ich mir die Frage, ob ich sie jemals in meinem Leben aufstricken kann... Ich habe einen Strang Merino und ein Knäuel Noro Kureyon erworben. Aus der Merino wird ein Geschenk - Treppenviertel Cowl - und die Kureyon wandert zu den anderen Kureyons, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe. Irgendwann ist es dann ausreichend für eine Strickjacke und dann wird gestrickt.


Das sind meine Einkäufe. Den lila Fadenschneider wollte ich schon immer haben. Das kleine Ding links ist für die Nähnadelaufbewahrung gedacht. Ich fand es einfach nur süß und praktisch. Die Ringe sind für eine Tasche gedacht, die ich schon längst machen wollte, aber wegen der Ringe nicht machen konnte. Was aus den Stoffen werden wird, steht noch in den Sternen. Das Päckchen oben rechts beinhaltet Stoffe und Zubehör für eine "Badekappen Tasche" zum Aufhängen von StoffWerk. Fast jedes Jahr kaufe ich mir eine Nähanleitung von Stoffwerk und nähe mir ein Täschchen. Die Damen haben Phantasie und können gut und verständlich Anleitungen schreiben. Jedes Mal bringen sie etwas Neues zur Messe und darum werde ich im nächsten Jahr auch wieder dabei sein. 


Ich wünsche allen einen schönen Sonntag noch.
Aurelija

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