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Mittwoch, 14. September 2016

Tatüta, Häkelproben & Spaghetti Kürbis alla Carbonara

 


Wer nicht weiß - die Abkürzung TatüTa bedeutet laut Handarbeitsduden Taschentüchertasche. Zwar besitze ich eine schon seit langem, aber diesmal wollte ich eben ein Modell aus der Zeitschrift (burda Patchwork Quilts & Applizieren Sommer 2010) nähen. Es hat, wie ihr seht, 6 Jahre auf meiner Wunschliste gestanden.

Der Spaghetti Kürbis ist mein zweites Opfer von den drei Kürbissen, die wir uns vom Bauernladen mitgebracht haben. Aber jetzt alles der Reihe nach. 


Die Tatüta zuerst. 
 Der Taschenschnitt ist ganz simpel und deswegen auch ganz einfach zu nähen. Ich hatte meine Bedenken wegen der Größe, weil der Schnitt um 200% vergrößert sein sollte. Wenn man aber die Nahtzugabe von 0,75 mm einhält, passt die Größe perfekt. Dies war nur eine Probe, das wichtigere Projekt nach diesem Schnitt kommt später.




Die Tatüta ist mit Volumenvlies H640 verstärkt und freihand mit der Maschine gequiltet.

Und nun  geht es jetzt weiter zum Kürbisopfer. Das Rezept ist von hier.



Das Fruchtfleisch zerfasert sich spaghettimäßig in der Tat. Das hat mich überzeugt. Die Füllung trotz Zugabe von Sahne, Eiern, Parmesan und Schinkenwürfeln (Fruchtfleisch inclusive) passte noch gerade so in die ausgehöhlten Kürbishälften.



Ich werde das bestimmt wieder machen. Der Kürbis schmeckt ganz anders als Butternut und Hokkaido, viel süßer, markanter.



 Diese Häkelprobe habe ich gemacht, weil ich mir Gedanken über das nahtlose Häkeln mache. Einen top down Pulli mit einer Rundpasse habe ich schon letzten Sommer gehäkelt. Die Ärmel direkt anzuhäkeln habe ich auch schon probiert - es klappt wunderbar. Im Prinzip könnte ich jetzt mit dem Rechnen anfangen und loslegen, aber irgendwie bin ich wegen dem Garn nicht schlüssig . Für die Probe habe ich Wolle unbekannten Herstellers genommen (günstig online gekauft) und schätzungsmäßig mit Häkelnadel Nr.4 verarbeitet. Es fühlt sich nicht so schön an, nicht so weich, wie ich es haben möchte für mein Projekt. Nach weiterem Suchen in den Wollvorräten fand ich noch 6-fädige Sockenwolle von Meilenweit. Sogar die SoWo fühlt sich weicher als meine Probewolle an. Also, neue Musterprobe muss gemacht werden.


Es fühlt sich wirklich anders an. Aber die Farbe! Gottchen, im schlimmsten Fall könnte ich sie überfärben. Es reichte nicht, dass ich mich für die Wolle nicht entscheiden kann, jetzt betrifft die Qual der Wahl auch noch das Muster. Die Hitze setzt mir deffinitiv zu. Ich werde wohl noch weiter darüber brüten, vielleicht noch weitere Suchaktivitäten starten...und natürlich berichten.

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