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Samstag, 31. Oktober 2015

Die Entscheidung

für den oberen Rand fiel doch auf Blüten. Nun fehlt meinem Projekt nur noch der Deckel - die sogenannte Krone.



Da ist wieder eine richtige Entscheidung gefragt - hell auf dunkel oder dunkel auf hell. Wie unterschiedlich das gleiche Muster wirken kann, habe ich schon mehrmals erfahren dürfen. Hiermit ein Beispiel.






Hier ist die Form deutlich zu erkennen und im unteren Beispiel tritt der Hintergrund des Musters in den Vordergrund. Die Musterform geht ganz verloren.












 Schönes Wochenende, genießt es!

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Tam

Tam ist eine Tellermütze, die noch Baskenmütze oder Beret genannt wird. Eines der typischen Merkmale des Tams ist das keltische zweifarbige Bündchen (2M re in einer Farbe und 2M li in zweiter Farbe). Tams werden in der Fair Isle Technik (mehrfarbig) in Runden gestrickt. Beim Stricken ist es wichtig die Muster so zusammenzustellen und einzuteilen, dass nach dem Bündchen ein Muster für den Rand und ein für die Oberseite bestimmt ist. Der schönste Teil ist das Rad (der Deckel) der Tellermütze. 
Ich dachte, ich habe in meiner Strickkarriere schon alles gestrickt, aber nein. Die Tellermütze stricke ich zum ersten Mal und es macht so was von großen Spaß... 

                                                                                   

 
                                                                                             



 Das "Kunstwerk" von der linken Seite.












 Das Bündchen und der Rand sind fast fertig, es fehlt noch das zweite Element mit den grünen Blätterchen. Für die Randoberseite schwanke ich noch zwischen Blüten und Bäumchen.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Sonntag, 18. Oktober 2015

Kuschelloop

In der letzten Woche ist mein Kuschelloop fertiggeworden.


Ich habe dafür ca. 70g Zauberball Licht im Schatten (Hauptfarbe) und ca. 50g G-B Inka 100 Rainbow Kontrastfarbe) gebraucht. Ich wollte den Loop doppelt um den Hals gelegt halsnah haben, deshalb habe ich die Maschenzahl von angegebenen 440 auf 363 reduziert. So mißt er 60 x 25 cm und ist genau richtig. Die Anleitung dafür gibt es hier.



Den Loop habe ich mit einer Nadel Stärke 3,25 mm gestrickt, obwohl auf der Banderole vom Zauberball 2-3mm angegeben war. Die Schoppel-Wolle ist wirklich schön zum Verstricken, aber die G-B Inka - reine Katastrophe. Sie war so was von ungleichmäßig versponnen, dass ich streckenweise den Faden abreißen musste. Hier der Beweis.


Da war weißer Flausch drin, der sonst farblich in der Wolle gar nicht vorkam. Na ja, der Ärger ist vergessen, die Fäden sind vernäht. Was mache ich mit der Restwolle? Stulpen vielleicht, aber ich trage sie ja nie...


Was stricke ich von meinen VIP's als Nächstes? Da dürft ihr darauf gespannt sein.
Ich wünsche allen guten Start in die neue Woche.


Freitag, 9. Oktober 2015

Ausschnittsphilosophie

Ich bin gerade dabei, meine lang ersehnte Strickjacke fertigzustellen. Mit diesem Projekt bin ich ins neue Jahr gestartet und berichtete davon hier, hier, hier und hier.
Bis zum Finisch sind es nur noch ein Paar Meter. Die sind aber auch sehr wichtig und ich mache da wieder meine Änderungen bei den Abschlüssen. Vorgegeben war eine Blende über 5 Krausrippen in der Breite und 574 Maschen in der Länge über die ganze Jacke in einem Stück. Das wollte ich mir nicht antun. Kurzerhand habe ich sie "zerstückelt". Die Ärmel bekamen einen Rollrand.



 Die untere Jackenkante - eine normale Blende über 10 Rh. Beim Ausschnitt habe ich mir richtig Gedanken gemacht.







 Es ist für mich nichts Schlimmeres als ein schlecht sitzender Ausschnitt, der immer als erstes ins Blickfeld fällt.
Da am Rücken der Ausschnitt für meine Philosophie zu halsfern ausfiel, formte ich die Blende mit verk. Reihen.

 Hier sieht die Blende enorm breit aus. Tatsächlich ist sie 5cm breit.



Einige Reihen stricke ich noch, dann nur noch die vorderen Blenden, Knöpfe annähen und fertig.

Allen schönes Wochenende!

Samstag, 3. Oktober 2015

Herzhafter Kartoffelkuchen

Nun sind wir im Herbst angekommen...und ich möchte hier einen Kuchen vorstellen, den mit Sicherheit nicht jede/r kennt.

Im Original heißt er "kugelis" (litauisch), obwohl er üblicherweise gar nicht in einer runden (Kugel)-Form, sondern in einer normalen 4-eckigen Form gebacken wird. Den Kuchen könnte man auch Auflauf nennen, aber ich wollte hier doch beim Kugel-is bleiben, den ich mir auf Grund echter Rezepte "zusammengereimt" habe. Das ist sozusagen die schnelle und moderne Version, denn ich hatte ja wirklich keine Lust 1 Kilo rohe Kartoffel zu reiben usw. Was hätte allein schon mein Karpaltunnelsyndrom dazu gesagt? Aber Frau weiß sich zu helfen.

1. Also, man nehme 1 Pckg. Teig für Klöße (12) mit rohen Kartoffeln von Pfanni, rühre den Packungsinhalt in 750 ml kaltes Wasser und lasse den Teig 10 Minuten quellen. 
2. In der Zwischenzeit brate gewürfelte Zwiebel (1) und Speck (100-200 Gramm Bauchspeck, geräuchert) in der Pfanne an.  
3. Verquirle mit einem Schneebesen 2 Eier und 250 ml kalte Milch.
4. Bereite den Teig indem du brav alles zusammenmixt: Kartoffelteig, Milch-Eier-Gemisch, Zwiebel- und  Speckwürfel, 1-3 EL Rama flüssig Margarine, Pfeffer (Piment, frisch gemörsert), Majoran, Liebstöckel, Salz.
5. Die nicht Vegetarier bereiten noch die Fleischeinlage aus gekochtem und kleingeschnittenem Fleisch (Hähnchen od. anderem),  gut passt auch Leberkäs.
6. Fette eine feuerfeste Form aus, streue sie mit Paniermehl aus und schichte den Teig in die Form: Kartoffelteig, Fleischeinlage usw. oberste Schicht aus Kartoffelteig.
7. Verteile auf dem Teig noch einige Butterflocken und schiebe ihn in den auf 200° Grad vorgeheizten Backofen.
8. Nach ca. 30-40 Minuten bei 200° Umluft sollte der Kugel-is fertig sein. Bitte Stäbchenprobe machen. Es darf nichts mehr am Stäbchen kleben.
9. Der Kuchen ist ja herzhaft und wird in Stücke geschnitten mit einer weißen Soße (hmm, lecker) serviert.

Die Soße: Butter in der Pfanne auf niedriger Flamme zerlassen, Schmand hinzufügen und verrühren, würzen, fertig.

Das Schönste an dem Ganzen ist, dass man den Kuchen, in schmale (1,5-2cm breit) Scheiben geschnitten, am nächsten Tag schön knusprig in der Pfanne anbraten kann. Es bleibt nichts übrig. Ich friere mir den manchmal scheibenweise ein (falls doch noch was zum Einfrieren bleibt). Meinem Mann schmeckt er aufgewärmt am besten.

Ich wünsche allen schönes Wochenende.