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Dienstag, 29. September 2015

Nadel und Faden in Osnabrück 2015

Um nichts zu "verpassen", war ich schon am Freitag, den 25.09. kurz nach 10 Uhr in der OsnabrückHalle. Es war schön, da nicht so überlaufen von interessiertem Volk, aber es waren auch nicht mehr so viele Aussteller wie früher. Einige habe ich richtig vermisst. Die Firma Freudenberg mit ihren Vlieselinen usw. wollte uns die neuen Produkte nicht vorstellen, Frau Gabi Kluge blieb mit ihren KlugeStrickArt- Werken in Berlin (sie war schon letztes Mal nicht mehr dabei). Schade. Es wurden Workshops angeboten im Tunesischen Häkeln (Gudrun Rossa), Nadelmalerei,Goldstickerei, Stumpwork und Seidenbändchenstickerei (Jessica Grimm) sowie im Smoken und textilen Oberflächengestaltung (Juliette Eckel). Richtig gut und interessant fand ich die Art Quilts Sonderschau der Textilkünstlerin Pia Welsch. Es sind keine Quilts mehr, sondern eher Bilder, die am PC entworfen  und mit Hilfe einer Stickmaschine ausgeführt sind.


Wo ich schon beim Patchwork bin, muss ich leider sagen, dass ich den Stoff, den ich gesucht (sogar sehr gründlich) habe, nicht finden konnte. Pech gehabt, muss in online-Shops weitersuchen.
Stricktechnisch konnte ich auch nichts außergewöhnliches entdecken. Die ganzen schönen Wollen sieht man oft am PC, aber gut - man kann sie auf der Messe fühlen. Ich konnte mich beherrschen und so ist nur ein Strang Funnies Maschenmaler von Dibadu (ohne Bestimmung, einfach weil es sooo schön war), ein Zauberball "Licht im Schatten" von Schoppel (für einen Loopschal) und ein Knäuel Yak-Wolle von monika design Yarns (für ein Paar Stulpen) mit mir nach Hause gereist. Der Stand von Handarbeiten Müller aus Detmold war auch in diesem Jahr schön dekoriert und gut belagert.


Sozusagen visualisierte Entstehungsgeschichte eines Pullovers (von der Idde über Entwurf, Materialwahl, Maschenprobe, Strickspaß, Konfektionierung bis zum fertigen Strickstück und Anleitungserstellung). 
Beim Stand der WollWerkstatt Kiel habe ich mir noch ein Büchlein von Marianne Isager gegönnt. Es sind sehr überschaubare Modelle, aber in meiner geliebten Patchworktechnik gestrickt.

Bei den vielen Firmen, die Genähtes angeboten haben, konnte ich doch einige Inspirationen holen.



Ich würde dafür nie Polarvlies verarbeiten, aber das Gleiche in Walkloden wäre doch ein Traum. Übrigens am heutigen Nachmittag habe ich mir einen Mantelschnitt und den passenden Stoff ausgesucht. Es könnte sein, dass ich mir was nähe...
Und noch was - Aiste Design Studio (Litauen) hatte traumhafte Kleider aus strukturiertem Leinen und Wolljacken. Die waren wirklich sehenswert.

Liebe Grüße


Donnerstag, 24. September 2015

Neues "Futter"

für die Herbstsaison habe ich mir noch vor dem letzten Wochenende besorgt, damit ich genug Zeit habe, es zu studieren.





Annika Wollzauber 1, herausgegeben in der Schweiz, zog meine Aufmerksamkeit auf sich nur deswegen, weil die ganze Ausgabe der Schoppel Wolle gewidmet ist. Ich habe schon wieder ein favorisiertes Modell gefunden. Die Strickjacke besteht aus 18 Teilen für den Körper und je 8 Teilen für die Ärmel. Das ist doch schon was für mich als Strickbastlerin. Ich bräuchte dafür 400g 6-fädige Verlaufssockenwolle und Nadeln Nr.3. Maschenprobe 22Mx24R. Ich gehe in meinen Wollbergen wülen. Was Neues kaufe ich dafür nicht! Versprochen.


Diese Jacke setzte ich auf die Warteliste, denn eine ist ja noch in Arbeit, die aus unzähligen Patches besteht. Die ist auch von Schoppel. 
Zum Inhalt der Annika kann ich nur sagen, dass es für jede bestimmt was dabei ist. Es sind 26 Modelle insgesamt: Strickjacken, Pullover, Tücher, Schals, 2 Häkelschals und 2 Häkeljacken. Dabei sind auch mehrere gestreifte Pullis (was jetzt ganz aktuell zu sein scheint). Es war ein Heidespaß sich durch die Ausgabe durchzuarbeiten.

Knit the Cat (KTC Nr.7) - da bin ich großer Fan. Ich sammle die Ausgaben, weil sie einfach schön sind - fürs Auge auch (gutes Papier, wunderschöne Fotos). Das Interview mit der englischen Strickdesignerin Frankie Brown habe ich mit Interesse gelesen. Ich kannte sie von Ravelry und habe schon mich von ihr einige Male inspirieren lassen. Zum Beispiel diesen Schal habe ich zusammengebastelt in Anlehnung an ihren Ten Stitch Wrap.


 Auch die 10 Maschen Decke habe ich gestrickt und noch eine Socke über 10 Maschen entworfen.

    
 In der Ausgabe sind wirklich schöne Sachen drin. Das Einzige, womit ich mich nicht anfreunden kann ist Schoppels neue XXXL Wolle Miss Wool. Sie wird mit Nadeln Nr. 12-15 und Häkelndl. Nr.20 verarbeitet. Eine simple Mütze wiegt dann 500g., ein ärmelloses Dress in Gr.36-38 1500g. Wer will das, frage ich mich. Für den Laufsteg als Trend - ja, aber für's normale Alltag - nee. Frau muss nicht jeden Trend mitmachen. Die Trends kommen und gehen, die Klassik bleibt. Schon allein meinen Händen zuliebe bleibe ich im Bereich der Nadelstärken 3 - 4,5mm. In der Ausgabe Nr.6 war eine Anleitung für Häschen, in dieser - für Kätzchen. Die sind niedlich natürlich, aber mit falschen Augen. Die schlicht schwarzen Sicherheitsaugen könnte man durch richtige Katzenaugen (gibt's im Bastelladen) ersetzen. Alles in Allem eine schöne Ausgabe, aber für mich persönlich war nichts dabei.

Zum Schluss noch ein Paar Bilder aus dem Garten - die letzten Blüten...

Meine Rose Ilse Kron blüht jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr, aber nicht mehr so üppig wie im Frühjahr.
Die Blüten der englischen Duftrose Rosenresli trotzen dem Regen und duften umso intensiver.


Bis bald. Ich bin schon mit einem Fuß in Osnabrück bei Nadel und Faden. Morgen geht es los.















Sonntag, 20. September 2015

Na endlich fertig

Hurry, sie ist fertig, meine Herbst Rosina Jacke von dem KAL von Anett von der Fadenstille. Ich bin sehr gut in das Projekt eingestiegen, extra Wolle dafür gefärbt und war mit vollem Herzen dabei, aber irgendwas kam mir dazwischen (faule Ausrede natürlich) und dann kam eine lange Pause. Aber jetzt, genau zum Saisonauftakt, habe ich sie fertig. Leider kann ich euch keine Tragefotos anbieten, denn nach 1,5 Wochen Kranksein (grippaler Infekt) habe ich kein Fotogesicht.





Wie man sieht, ist die Jacke tailliert, weil mir die A-Form nicht steht. Ich habe sowohl im Vorderteil als auch im Rückenteil Abnahmen eingebaut. Die Abnahmen im Rückenteil sind nicht viele und fallen gar nicht auf. Im Voerderteil sind sie aber gut zu sehen, stören mich aber nicht.


Ich habe auch die breite Musterblende schmaler gemacht (von 4 auf 2 Charts reduziert) und die Vorderteile gerade gestrickt und nicht abgerundet. Alles in Allem bin ich zufrieden. Ich freue mich auf morgen, denn da werde ich meine Jacke unbedingt anziehen.
Übrigens wunderte ich mich nicht schlecht als ich sie gewogen habe. Sie brachte nur 370g auf die Waage. Ich hatte insgesamt 400g und befürchtete, dass die Wolle nicht reichen wird. Ich habe sogar noch was übrig, aber für den Zopf für rundherum als Abschluss hätte sicherlich nicht gereicht.


Ich wünsche allen schönen Restsonntag und guten Start in die neue Woche.

Dienstag, 15. September 2015

Interessante Bekannschaft

Beim Wandern durch die Strickwelt begegnete ich zufällig einer korpulenten Dame. Sie stellte sich als doppelte Randmasche vor, worauf ich nur große Augen machen konnte. Ich kramte krampfhaft in meinem Gedächtnis und fand nichts, was mir helfen könnte, sie irgendwo einzuordnen. Bei einer Tasse Kaffee und schönem Stück Kuchen mit dicker Baiserschicht (das liebe ich) erzählte sie mir Einiges aus ihrem Leben und verriet mir, wie sie funktioniert. Für mich war klar - es steht in den Sternen, ob diese Bekannschaft von Dauer sein wird. Ich durfte sogar einige Erinnerungsfotos machen.
Zu Hause angekommen, versuchte ich mehr darüber zu erfahren. Weder meine Strickbücher, noch Recherchen im Netz lieferten Information zu der besagten Dame. Ich habe aber bei unserem Gespräch gut aufgepasst, auch wenn das Baiser mich ständig versuchte davon abzulenken .








 Das ist die Seitenansicht der doppelten Randmasche (links). Die rechte Seite des Musterlappens hat eine einfache Kettmaschenkante. 










Das ist die Frontalansicht. Zu sehen ist nur der Profil einer Randmasche. Die zweite Randmasche tendiert dazu nach Innen einzuklappen. Der linke Rand sieht aber ordentlicher aus.


Ich habe festgestellt, dass so gearbeiteter Rand viel formstabiler als ein Kettrand ist. Das gewährleisten die Hebemaschen. So einen Rand zu arbeiten könnte man überall da, wo eine offene Kante gestrickt wird d.h. bei den Vorderteilen der Strickjacken, die keine Blende haben sollen, bei den Schals (nach einiger Tragezeit werden durch die Dehnung manche Kanten wellig), den Decken usw. Man könnte vielleicht so auch die Ränder von quergestrickten Teilen machen. Probiert aus, vielleicht gefällt es euch  auch. 
Es geht so:

Doppelte Randmasche an dem linken Rand (am rechten wird x-beliebige Randmasche gestrickt)
HinRh.:RM(x), Muster bis 2M vor dem Rh.Ende, die 1.M wie zum Rechtsstricken abheben, 1M re.stricken
RückRh.: 1M wie zum Linksstr. abheben, 1M li stricken, Muster bis zu der letzten M str., RM (x)

Doppelte Randmasche an dem rechten Rand
HinRh.: 1M wie zum Rechtsstricken abheben, 1M rechts, Muster, RM(x)
RückRh.: RM(x), Muster bis 2M vor dem RhEnde, 1M wie zum Linksstricken abheben, 1M li stricken.  


Mittwoch, 9. September 2015

Was lange währt, ...

... wird doch noch vor der Herbst-/Wintersaison 2015 fertig.
 Ich habe bereits erwähnt, dass ich mich demnächst meinen VIP's widme. Das Versprechen versuche ich zu halten (so lange es geht). 


Die ersten Maschen für diese Strickjacke habe ich Ende Dezember 2013 angeschlagen. Im Januar 2014 strickte ich daran ganz intensiv (berichtete darüber hier, hier und hier), aber dann kam eine Unterbrechung (ich weiß selber nicht mehr warum). Die Jacke wurde "eingetütet", später noch einmal zum Begutachten rausgeholt und wieder zur Seite gelegt. Es fehlte nicht viel: 1 Ärmel, 2 Bündchen und Taschen annähen. Sogar die Knöpfe waren schon gekauft. Beim Anbringen der Taschen musste ich kurz innehalten, denn Taschen stricke ich sehr selten und wenn, dann keine aufgesetzten. An der unteren Kante habe ich sie laut Anleitung direkt angestrickt, aber die Seiten mussten festgenäht werden. Die Art und Weise, wie man das macht, war jeder Strickerin selbst überlassen. Keine einzige von den KAL-Damen hat dazu etwas gesagt. Auf den geposteten Fotos fertiger Jacken (ich war wohl die Letzte am Finish) waren manche Taschen perfekt, manche nicht so gut angebracht. Da musste ich notgedrungen meinen eigenen Weg finden. Ich nähe viele Kleidungsstücke selber, deshalb gehe ich solche Sachen "schneiderisch" (gibt es das Wort im Deutschen überhaupt?) an. Als Erstes machte ich mir links und rechts der Taschenseiten Markierungslinien (d.h. Kontrastgarn durch die angrenzende Maschensäule durchziehen).


Die markierte Maschensäule stellte ich mir als Randmasche vor und konnte dann für den Matratzenstich zwischen der RM und der 1.M der Tasche und der markierten Säule und der darauffolgenden M nähen. Nach dem Entfernen des Kontrastfadens sah die Taschennaht ganz zufriedenstellend (für mich) aus.


Ich mag diese Strickjacke sehr, weil sie so leicht, aber trotzdem kuschelig ist, und ich kann mir eigentlich nirgendwie erklären, warum es so lange gedauert hat, sie fertigzustricken. Die Garzato Piu` von Lana Grossa ist ein Traum aus extrafeiner Merinowolle mit Baby Alpaka und 35% Polyamid. Die Jacke wiegt 300g. Die Wolle hat eine LL von 150m/50g. Die Schietwettertage können kommen... dürfen aber noch nicht. Ich möchte  meinen Oda Pulli und die gehäkelten Sachen noch ein bisschen tragen.



P.S.: Das nächste VIP-Projekt lacht mich schon neckisch an.

Samstag, 5. September 2015

Oda

Mein Oda Pullover ist endlich fertig. Ich habe ihn im April angefangen und mein Vorhaben in diesem Post schon beschrieben. Ja, es hat lange gedauert, gebe ich zu. Es ist nach allen Korrekturen des  Modells so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe aber auch viel ändern müssen...






  1. Der Ausschnitt war so ausgelegt, dass er vorne und hinten gleich tief sein sollte. Ich mag nicht, wenn der Nacken so "nackt" ist, deshalb habe ich verkürzte/verlängerte Reihen am hinteren Ausschnitt zusätzlich gestrickt und so den Ausschnitt um 8 Reihen höher als den vorderen Ausschnitt gemacht.






2. Das Ärmelproblem, das ich in dem Post vom 31.03.15 erwähnt habe, konnte ich komfortabel lösen, indem ich die Ärmel top down eingestrickt habe. Ich hatte nichts zu nähen und keinen Materialüberschuss unter den Achseln. Die Ärmelkugel sitzt top, die Ärmel sind rundgestrickt. Dem Ärmel habe ich eine Trompetenform verpasst, damit er besser mit dem Schößchen harmoniert. Da ich diesmal genug Wolle hatte, ist der Pulli langärmelig geworden.


 
 3. Die Oberweite reichte vorne und hinten nicht aus. An den Oberteilseiten habe ich Keile einstricken und eine Seitennaht nähen  müssen.







4. Danach verlief die Oda-Odyssee nicht mehr so problematisch. Als Abschluss beim Schößchenteil war eine 1cm breite Blende aus Krausrippen (4 Rd) vorgesehen. Das sah auf dem Modellfoto auch ok. aus, aber bei mir klappte sie nach oben und wurde dann letztendlich 3 cm breit. 

5. Ich habe beim Maschenabketten (Ausschnitt, Ärmel, Schößchenteil) die Methode von Cat Bordhi gewählt. Die Kante bleibt schön elastisch und sieht gut aus, finde ich. Ich habe links nach der linken Runde abgekettet, mit einem normalen Umschlag dazwischen. Die abgekettete Kante ist gut auf dem Foto zu Punkt 1 zu sehen.


 Modell aus Sabrina Strick-Journal Nr.6, Januar 2012
Die Änderungen sind mit Pfeilen markiert. Ich habe dafür Online Linie 299 Sico (80% Baumwolle, 20% Seide), Fb. 4 mit Nadel Nr.4 verstrickt und für Gr.38/40 500g verbraucht.

Ein erholsames Wochenende wünsche ich allen. In der nächsten Woche werde ich wohl mich den alten VIP's widmen.

Mittwoch, 2. September 2015

Nähwahn

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich so intensiv (außer Patchwork) Kleidungsstücke genäht habe. Ich brauchte eine Abwechselungskur nach dem unaufhörlichem Stricken und Häkeln. Gestern Vormittag waren noch ein Paar Stündchen frei, die ich sinnvoll beim Nähen verbracht habe. Meine Garderobe ist jetzt um ein Oberteil reicher geworden. Den Schnitt musste ich "ummodeln", da der Ausschnittbereich bei meiner Oberweite überhaupt nicht sitzen wollte. Auf Verdacht, dass es mit dem Schnitt nicht auf Anhieb klappt, habe ich ein Fetzen aus der Restekiste genommen. Das Stück Jersey war nur 90 cm lang und wies einige Löcher auf. Beim Zuschneiden der Ärmel musste ich ganz schön zaubern bis ich sie fertig hatte. Die Mühe hat sich gelohnt, ich bin zufrieden.


In der letzten Woche ist in Windeseile ein Shirt für die Schwiegermutter fertiggenäht worden (zugeschnitten vor 3 Jahren)
 und ein Hoodie für die Schwiegerfreundin.


Schnittmuster aus Diana Moden zum Selbernähen Nr.32


Burda-Schnittmuster Nr. 8291

Beim Kramen in meinem Stoffe-Tüten-Paradies kamen noch einige vor geräumer Zeit zugeschnittenen Teile zum Vorschein. Haben die heute noch eine Chance genäht und getragen zu werden? Mal schauen...

Dienstag, 1. September 2015

Magisches (bindefreies) Tüchlein

Wenn Frau was sieht, was interessant und gebrauchsfähig ist, möchte sie es haben. Wenn sie es haben möchte, dann macht sie das selbst. Die Frage ist nur - wie?
Grübeln, grübeln, sehen, grübeln, messen, überlegen, Schnitt machen, zuschneiden, nähen und sieh da - fertig. Geht doch!






Die Inspirationsquelle war auch diesmal YT. Weitere Tuchtragemöglichkeiten sind hier und hier zu sehen. Für das Tüchlein habe ich 40 cm Stoff gebraucht. Wichtig - für das Tuch braucht man einen dünnen, fließenden Stoff (Satin).

Man macht sich einen Tuchschnitt aus Papier oder nimmt als Vorlage eine halbe Einkaufstüte.

  Maße:  ca. 40x30 cm und die Streifenbreite ca. 9-10 cm.
Das Stück Stoff - 40 x 140 cm faltet man mit der rechten Seite nach Innen zur Hälfte, vorher bitte die Webkanten abschneiden und steckt darauf den Schnitt fest.


An drei Seiten schneidet man den Stoff um den Schnitt herum. Jetzt ist das Tuch zugeschnitten. Es muss nur noch genäht werden. Man näht den Kanten entlang und lässt ein Stück ungenäht zum Wenden. Bevor man das Tuch wendet, schneidet man an der konkaven Kante den Rand ein und wendet das Tuch. Man bügelt kurz die Nähte über und schließt die Wendeöffnung von Hand . Den langen Streifen klappt man ca.3-4cm um und näht so fest, dass ein "Tunnel" entsteht. Man sichert die Nahtenden  und trägt stolz sein Werk spazieren.