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Mittwoch, 25. September 2013

Gute Laune Täschchen

Heute hatte ich endlich Zeit mein gute- Laune-Täschchen zu nähen.


Die Anleitung samt Stoff und Zubehör habe ich irgendwann bei Nadel und Faden in Osnabrück als Packung gekauft. Die Investition hat sich gelohnt.
http://www.stoffwerktaunus.de/

Das Täschchen ist schön geräumig. Ich muss  mir jetzt überlegen was man darin deponieren könnte.

Donnerstag, 19. September 2013

Patchwork - Kuschelkissen


Ich habe es fertig und bin damit sehr zufrieden.








 Das ist es. Leider kann meine Kamera die schönen Farben nicht so gut wiedergeben.

Dienstag, 17. September 2013

Recyceln von Wolle




Heute habe ich einige unvollendete Projekte älteren Datums begutachtet und es wurde mir klar, dass sie nie fertig werden. Es war aber schade um die schöne Wolle. Also, kurzerhand habe ich sie aufgeribbelt und hoffe, dass es darausnoch was wird.
Da ich oft danach gefragt werde, erlaube ich mir an dieser Stelle einige Bemerkungen zum Recycling der Wolle: 



Das sind die Halbfertigen bevor sie in Knäuel gewickelt werden. Beim Aufrollen des Fadens sollte man darauf achten, dass die Wolle sehr locker aufgewickelt wird. Dazu habe ich meinen so genannten "Wolle-Würgegriff". Das Knäuel in die Hand nehmen und die Wolle über den Daumen und die restlichen Finger wickeln. Die Finger rausziehen, Knäuel um 15 min. drehen und nach dem gleichen Prinzip weiterwickeln. Es ist auch ratsam einige Meter Faden aufzuribbeln und dann aufzuwickeln und nicht direkt aus dem Gestrick laufenden Faden aufzurollen, da dabei manchmal der Faden stark gezogen wird. Das fertige Knäuel sollte ganz weich sein.







Weiter gehts zum Dampfbad. Da leistet unser üblicher Wasserkocher sehr gute Dienste. Zwei Sachen darf man dabei nicht vergessen: die Dunstabzugshaube einzuschalten und eine Zange zum Drehen des Knäuels zu nehmen (Verbrennunggefahr!). So "bügelt" die heiße Feuchtigkeit, die beim Kochen von Wasser entsteht,  den Faden glatt.
Alternativ kann man einen Topf mit Wasser füllen und das Knäuel, auf eine lange Stricknadel aufgespießt, so dampfbaden.








Der Dampf hat der Wolle gutgetan. Nach dem Saunieren sollte sie dann ruhen bis sie getrocknet ist.

Samstag, 14. September 2013

Creative Hands Award 2014

Creative Hands

Der Award für Selbstgemachtes geht nach erfolgreicher Premiere in die zweite Runde.

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"MY BAG!"

Von edel bis lässig – vom Shopper bis zur Handyhülle – Hauptsache ideenreich und selbstgemacht.
Es kann gestrickt, gehäkelt, genäht, gewebt, gestickt, geknüpft oder nassgefilzt werden – der Materialauswahl ist ebenso freier Lauf gelassen, wie der individuellen Kreativität. Dabei herauskommen können Handtaschen, Clutches, Shopper, Laptoptaschen, Smartphonehüllen und viele andere Taschen in edlen, lässigen, trendigen, schrillen und ausgefallenen Variationen. Den gestalterischen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
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 “Designer-Taschen wecken Sehnsüchte, machen Lust auf Kreativität und können zeitlos sein. Genau diesem Trend gehen wir mit der zweiten Ausschreibung des Creative Hands Award 2014 unter dem Do-it-Yourself-Thema „MY BAG!“ nach, denn eine handgemachte Tasche ist etwas Besonderes mit Herz“, sagt die Textildesignerin Silke Bosbach, die gleichzeitig Ideengeberin und Mitveranstalterin des Creative Hands Awards ist.
Entwickeln Sie Ihr eigenes und selbstgemachtes Taschendesign und gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein für Kreativmaterialien, ein Jahresabo der Zeitschrift „Handmade Kultur" sowie ein Fachbuch aus dem Hobby- und Handarbeitsbereich vom OZ-Verlag – als Basis für neue Design-Ideen!
Bewerben Sie sich jetzt - Einsendeschluss ist der 28. November 2013.

Teilnahmeformular zum Creative Hands Award 2014

logo_bisbach_web

 Fragen zum Wettbewerb?

Atelier Silke Bosbach – Studio for contemporary textile arts
Landwehr 44, 51491 Overath
Tel.: +49/22 06 - 83 224
webmasteratsilke-bosbach.de
www.silke-bosbach.de/blog

Wenn ich so was lese, freue ich mich über die Möglichkeit, sich mit anderen Kreativen zu messen, weil ich selber schon an einigen Strickwettbewerben erfolgreich teilgenommen habe.

Dienstag, 10. September 2013

Blöcke 11 + 12

Den 11. Block nenne ich "Knoten und kurvige Furchen".






  Das Furchenmuster würde, meines Erachtens, für einen Stehkragen und Manschetten sehr gut passen oder als Bündchen eine interessante Lösung  sein. Das Knoten macht auch Spaß. Die Maschen immer nur zu verzopfen ist langweilig.

 Ja, ja der Rand rollt sich, aber wenn er dann einen Nachbarn bekommt - dann ist es mit dem sich Rollen vorbei.
















Block 12 - Französischer Zopf


Zuerst habe ich mich informiert was denn den Unterschied zwischen einem holländischen und einem französischen Zopf im Friseurgewerbe ausmacht. Dazu gibt es sogar Videos auf YouTube.
Der französische Zopf soll noch mehr vom Kopf abstehen als der holländische und somit noch mehr Struktur verleihen.
Als Strickmuster ist es wirklich voluminös. In einem Kleidungsstück kann ich es mir nur in Form eines Details vorstellen.

Patchworken









In den letzten Tagen ist so Einiges fertiggeworden. Den Top habe ich schon früher gezeigt, aber der ist jetzt an der Stelle, wo ich ihn auch haben wollte. Den Beutel habe ich handgenäht und gequiltet. Nur die Außennähte sind mit der Kettelmaschine gearbeitet.









Seit heute bin ich die stolze Besitzerin dieses Wäschebeutels.






Und das ist noch nicht alles. Ein Top in einem anderen (endlosen) Muster ist auch schon fertig.


Daraus wird mein Kuschelkissen. Das Foto folgt.

Dienstag, 3. September 2013

Kimono-Jacke

Soll ich oder soll ich nicht?

Vor einer gewissen Zeit quälte mich diese Frage sogar sehr. In einer Strickzeitschrift vom Herbst 2012 entdeckte ich ein Jackenmodell, das mir in seiner Konstruktion interessant vorkam (linkes Vorderteil von oben stricken, rechtes von unten, Rückenteil quer). Die Zeitschrift studierte ich gründlich und legte sie dann zur Seite. Die Jacke ging mir aber nicht aus dem Kopf. Bei meinen Recherchen stieß ich bei Ravelry erneut auf sie. Das ist sie http://www.ravelry.com/patterns/library/26-cropped-jacket-3
In einem Blog las ich davon, dass es Fehler in der Anleitung gibt, dass schon weltweit geribbelt wurde usw. Auch das konnte mich nicht erschüttern. Ich wollte sie stricken und zwar im Urlaub. In der Hektik des Kofferpackens habe ich mich umentschieden und ein ganz anderes Projekt mitgenommen. Nun war ich aus dem Urlaub zurück und sagte mir: jetzt oder nie. Ich war fest entschlossen, den Leidensweg ins Ungewisse zu gehen. Die Original Noro Wolle hatte ich natürlich nicht und so fiel die Wahl auf die Mille Colori von LANG.
Da war ich aber nach ein paar Reihen schwer enttäuscht (ist ja auch kein Billiggarn). Der Beweis hier.


Die Wolle ist so ungleichmäßig in ihrer Stärke, dass man beim Versuch, ein glattes Maschenbild zu erzielen nur verzweifelt sein kann. Für mich war klar, es fängt ja gut an.
Die Orientierung nach den Maßen des Schnittes zum Modell war auch nicht möglich, da die Maße so gut wie nicht angegeben sind.



Ich habe gestrickt, es war sehr spannend. Beide Vorderteile sind fertig und der halbe Rücken auch. So langsam kommt aber bei mir der Verdacht, dass die Vorderteile doch zu kurz geraten sind (das wichtigste Maß darf ich wohl vom Himmel ablesen). Ich werde aber trotzdem  zuerst den Rücken zu Ende stricken und dann sehen wir weiter.


Und an dieser Stelle fragt meine innere Stimme: "Was hat dich da geritten ....?"